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Steinbögen - Steinbrücken - Steinformationen

Im Südwesten der USA befinden sich zahlreiche Nationsparks. Einige sind sehr bekannt geworden durch ihre bizarren Formationen, insbesondere den Steinbögen (the Arches), den Steinbrücken (the Bridges) und den Felsnadeln (the Needles). Die Bögen findet man im "ARCHES N.P.", die Brücken im "NATURAL BRIDGES N.P." und die Felsnadeln im "NEEDLES District" des Canyonlands N.P.
Diese landschaftlichen Sehenswürdigkeiten wurden von uns anläßlich unseres Urlaubes im Südwesten der USA im Jahr 2005 ausgiebig erkundet. Von diesen Excursionen zeigen wir einige Bilder (zum Vergrößern anklicken).

Im ARCHES N.P. - bei den steinernen Bögen.

Der ARCHES N.P. wartet mit einer Vielzahl der unterschiedlichsten Gesteinsformationen auf. Die Jahrmillionen haben aus dem meist roten Sandstein glatte Felswände, weite Steinbögen und skurile Türme geschaffen. Allein die Kraft der Erosion durch Wasser und Eis, durch Hitze und Kälte sowie Regen und Wind haben dies bewirkt.

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Arches Nationalparks
Schon von weitem sind die erodierten Sandsteinformationen zu erkennen. Bei genauerem Hinsehen, kann man bereits einige "ARCHES" ausmachen. Im Vordergrund sind versteinerte Sanddünen zu sehen.
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Park Ave Hiking Trail
Den Arches N.P. haben wir auf mehreren Wanderungen erkundet. Wir begannen mit dem Park Ave Trailhead und bestaunten die imposanten Felsen, die sich vor uns auftürmten bzw. einfach auf dem Weg herum lagen.
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Felsrippen und Sandsteintürme
Unser Wanderweg zu den Arches führt uns über Felsrippen hinweg und an seltsam geformten Sandsteinstürmen vorbei.
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Landscape Arch
Der "Landscape Arch" ist ca. 30 m hoch und hat eine Spannweite von über 90 m. Vor einigen Jahren stürzte in der rechten Hälfte ein Teil des Bogens herunter. Die Trümmer sind an der helleren Farbe gut zu erkennen.
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Wall Arch
Der wuchtige "Wall Arch" besteht aus zwei unterschiedlich grossen Bögen, die aus einer dicken Wand heraus gebrochen sind.
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Double O´Arch
Mächtig spannt sich der obere Bogen des "Doble O`Arch" über den darunter liegenden kleineren.
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Turret Arch     Vor ca. 150 Millionen Jahren wurde Sand in einer Wüste abgelagert. Darunter waren grosse Salzlagerstätten, die sich langsam auflösten und Risse, Spalten und lamellenartige Klüfte bildeten sich. Daraus wurde durch Erosion kleine Löcher ausgewaschen, die sich zu Bögen ausbildeten. Dieser Vorgang dauert bis heute an, wie am "Turret Arch" zu erkennen ist.
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Double Arch
Der "Double Arch", ein wunderschöner Doppelbogen, ist besonders sehenswert. Seine wahre Größe ist erst aus der Nähe zu begreifen, der kleinere Bogen mißt etwa 26 x 20 m, der größere 44 x 35 m.
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Delicate Arch
In den Augen der Indianer waren die Arches zu Stein gewordene Regenbögen. Dieser Ansicht kommt der schönste Bogen im Park, der "Delicate Arch", am nächsten. Dieser Arch ist nur über einen ca. 4,5 km langen Fußmarsch über glatte Erosionsflächen zu erreichen.
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Balanced Rock
Die Felsformationen der bizarren Türme, wie der "Balanced Rock" ist die Endstufe der Erosion. Der balancierende Felsen ist insgesamt ca. 39 m hoch, der obere Klotz allein schon 17 m. Er wiegt um die 3500 Tonnen.


Im NEEDLES DISTRICT - bei den steinernen Türmen

Eine lange Anfahrt von Moab aus führt uns in den "Needles District" des Canyonlands N.P. Die Park Road geleitete uns zum Big Spring Canyon Overlook. Von dort aus starteten wir unsere Wandertour zum Zusammenfluss von Colorado und Green River (diese Tour ist bei den Wander-Sites beschrieben). Auf dem Weg dorthin hatten wir grandiose Ausblicke auf die sich gegenüber im Chesler Park erhebenden Felstürme, den Needles.

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Endlose Strasse
Die Anfahrt von Moab aus führt uns auf der einsamen Strasse, die bis an den Horizont reicht, in den "Needles District".
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Big Spring Canyon Overlook
Den ersten Einruck der Landschaft erhalten wir am Parkplatz des Big Spring Canyon Overlook, von wo aus wir unsere Wandertour starteten.
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Big Spring Canyon
Diesen Canyon mussten wir durchsteigen, um auf die Hochebene zu kommen, die den Blick auf die eigentlichen "Needles" freigibt.
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Auf dem Felsplateau
Von diesem Felsplateau aus näherten wir uns den Needles, die in der Ferne zu erkennen sind. Ein weiterer tiefer Canyon versperrt uns den direkten Zugang.
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The Needles I
Der Blick bleibt an dem zahllosen Gewirr von Felstürmen und Felsnadeln hängen und kann sich an den Details kaum satt sehen.
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The Needles II
Erst das Näherkommen an diese Formationen vermittelt einen kleinen Eindruck vom Felsenlabyrinth in dieser zerrissenen Landschaft. Nur zu Fuss kann die wilde Schönheit dieses Naturerlebnisses erkundet werden.
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The Needles III
Wir befinden uns in einem Seitencanyon auf dem Weg zum Confluence Overlook. Man erkennt, wie gewaltig die Felsnadeln in Wirklichkeit in den Hammel ragen.


Im NATURAL BRIDGES N.P. - bei den steinernen Brücken

Im Gegensatz zur Erosionsbildung der Sandsteinbögen des Arches N.P. wurden die steinernen Brücken des "Natural Bridges Nationalpark" durch die Kraft des Flusswassers gebildet. Es ist kaum vorstellbar, welche gewaltigen Kräften hier gewirkt haben müssen, bis die kolossalen Bögen aus der harten, 225 Millionen Jahre alten, mehrschichtigen Cedar-Mesa-Formation ausgewaschen waren.

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Abstieg zu den Bögen
Der Focus des Parkes liegt auf drei eindrucksvollen natürlichen Felsbögen über den White Armstrong River. Auch diese Naturschönheiten erschliessen sich nur durch eine Wanderung, die einen Abstieg über steile Holzleitern erfordert.
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Immer an der Wand lang ...
Der Weg führt über ein Felsenband an einer hohen Schluchtwand entlang. Weitere Leitern und Stege führen bis zum Talgrund an der Sipapu Bridge.
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Sipapu Bridge
Diese Steinbrücke ist 67 m hoch und hat eine Spannweite von ca. 82 m. Der Bogen ist 16 m dick.
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Kachina Bridge
Auch diese Steinbrücke, die "Kachina Bridge" hinterlässt einen gewaltigen Eindruck. Im Talgrund kann man dem Fluss von Brücke zu Brücke folgen.
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Owachomo Bridge I
Diese Brücke wirkt gegenüber den zuvor gesehenen richtig filigran. Der Stärke des Bogens beträgt nur noch 2,70 m, die Spannweite liegt bei etwa 60 m und die Höhe bei 30 m.
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Owachomo Bridge II
Grazil überspannt die "Owachomo Bridge" die Felswand, aus der, der heute kleine Fluss, in Jahrmillionen die Brücke herausgefräst hat.
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Indian Ruins
In der Nähe befinden sich die "Butler Wash Ruins", eine alte indianische Felsensiedlung der Ureinwohner, wie sie im Südwesten häufig anzutreffen sind.


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© Dieter Widmaier 2008      Letzte Änderung am:  21.03.2011